tmp1F-1.jpg
New Yorker Theaterstück über einen Geldhai
Einem zuletzt in Deutschland selten gespiel­ten Stück, das dennoch hochaktuell ist, nimmt sich in diesen Tagen das Ensemble der Sindelfinger Schaubühne an, Regisseur Rainer Wolf ist auf „Geld anderer Leute" von ferry Sterner gestoßen, als er selbst in Ameri­ka Theaterstudien betrieb. Nun setzt er es in einer zwei Stunden und zehn Minuten dau­ernden Inszenierung um, die heute Abend um 20 Uhr Premiere hat und insgesamt neun Mal im Sindelfinger Theaterkeller in der Vaihingerstraße (im Haus Hotel Knote) über iie Bühne geht. In dem Fünfpersonenstück dreht sich die Handlung vor allem um einen
Firmenaufkäufer und Finanzhai, der von sei­nem New Yorker Büro aus sein Unwesen treibt. Eine der Schlüsselszenen (unser Foto) zeigt den Schreibtischtäter, gespielt von Kars­ten Spitzer, mit einer Anwältin (Olga Knaus), die den Aktienjongleur daran hindern möch­te, sein zweifelhaftes Geschäft durchzuzie­hen. Der Autor des Stücks gilt als Wall-Street-Insider. Kritiker kürten „Other Peoples Money", wie das Bühnenwerk im Original heißt, im Jahre 1989 zum besten Off-Broad­way-Stück. Danach wurde es mit Danny deVito und Gregory Peck in den Hauptrollen erfolgreich verfilmt, (gig) Foto Weise/factum